Klammheimlich hat sich das Web 3.0 eingeschlichen

Noch debattieren Internet-Experten über den Nachfolger von Web 2.0. Was könnte die nächste Stufe sein? Doch klammheimlich hat sich Web 3.0 schon eingeschlichen – als Real-time Web.

Das mobile Surfen wurde als Nachfolger von Web 2.0 gehandelt. Die Idee: an jedem Flecken der Welt online zu sein. Ein anderer Kandidat: das semantische Web, bei dem  Informationen automatisch noch stärker verknüpft werden. Wie bei der Suchmaschine Wolfram Alpha. Doch dann kam das Real-time Web. Und ein Konzern investiert Unsummen, um bei dieser Technologie führend zu sein – Google.

Das Prinzip ist so einfach wie bestechend. Warum aktualisiert sich eine Website nicht automatisch? Warum muss der User den Refresh-Button klicken, um zu sehen, ob eine neue Mail eingegangen ist? Oder eine Topnews auf einer Nachrichtensite steht? Es geht doch auch automatisch. Das Witzige: Die Technik ist – für Internet-Verhältnisse – schon sehr alt, wurde von Microsoft entwickelt.

Sie bezweifeln, dass diese harmlos wirkende Technik eine Revolution auslösen könnte? Dann schauen Sie sich das folgende Video an. Die Entwickler von Google stellen Ihr Produkt „Wave“ vor, das Ende 2009 marktreif sein soll. Ein Kommunikationscenter in Echtzeit. Als ob man neben seinem Gesprächspartner oder Kollegen säße – auch wenn Tausende von Kilometern dazwischen liegen. Aktualisieren? Das war gestern.

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