Einhörner gesucht! Deshalb sollten Journalisten programmieren können

In den USA sind sie bereits heiß begehrt: technikaffine Journalisten, die gemeinsam mit Entwicklern neue Erzählformen im Web erfinden. Ein Seminar am „forum journalismus und medien“ (fjum) in Wien bereitet jetzt auch deutschsprachige Redakteure auf den neuen Berufszweig vor.

Webentwickler halten Einzug in Digitalredaktionen. Bei einigen großen Websites (wie Zeit online) sind sie bereits angekommen. Eine gute Idee, die in der Praxis jedoch schnell an eine Hürde gerät: Journalisten und Programmierer sprechen unterschiedliche Sprachen. Kreative Geschichten-Erzähler und systematisch denkende Programmierer finden nur schwer zueinander – es sei denn, beide lernen, einander zu verstehen.

Journalisten, die mit Webentwicklern Projekte aufsetzen können, werden in den USA „Unicorns“ genannt. Diese Einhörner sind selten und haben deshalb hervorragende Berufschancen. Sie wissen, wie Programmierer ticken, wie aufwendig ein Projekt wird und wie man es angeht. Sie verstehen die Sprache(n) der Entwickler.

Das fjum in Wien und ich haben einen Kurs aufgesetzt, der Journalisten auf eine derartige Aufgabe vorbereitet (Link siehe hier).

Weitere Informationen zu dem Kurs stehen in einem Interview auf standard.at (Link siehe hier).

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